Entdecken Sie unsere Kollektion für perfekte Passform und Stil.

Finden Sie jetzt Ihre perfekten Plus Size Strumpfhosen & Strümpfe!


Erleben Sie Komfort und Stil mit unserer Auswahl an Plus Size
Strumpfhosen & Strümpfen. Speziell für perfekte Passform und
höchsten Tragekomfort entwickelt. Jetzt im Shop stöbern und Ihre
Favoriten finden!

Die faszinierende Geschichte der Strumpfhose

Die Geschichte der Strumpfhose: Von Rittern, Nylon und der Mode-Revolution


Komm mit auf eine Zeitreise der Geschichte der Strumpfhose! Heute widmen wir uns einem Kleidungsstück, das wir oft als selbstverständlich ansehen, das aber eine der spannendsten Entwicklungen der Modegeschichte hinter sich hat. Es geht um das Accessoire, das uns wärmt, formt und unsere Outfits komplettiert: die Strumpfhose. Ob du sie liebst oder (an schlechten Tagen) mit ihr kämpfst – ihre Geschichte steckt voller Überraschungen, Revolutionen und einem Hauch von Skandal.

Vom männlichen Statussymbol im Mittelalter bis hin zum High-Tech-Wunder für kurvige Frauen heute: Wir zeigen dir, wie die Strumpfhose die Welt eroberte.

1. Die Geschichte der Strumpfhose - Der Anfang: Als Strumpfhosen Männersache waren

Wenn wir heute an Strumpfhosen denken, haben wir weibliche Beine im Kopf. Doch das war nicht immer so. In der Frühgeschichte und im Mittelalter waren es vor allem Männer, die ihre Beine in Szene setzten. Die damaligen Vorläufer waren sogenannte "Beinlinge" – einzelne Röhren aus Stoff oder Leder, die am Gürtel befestigt wurden.

Im Laufe der Jahrhunderte, besonders in der Renaissance, wurden diese Beinlinge eng anliegender und entwickelten sich zu einer Art Hose, die den Blick auf stramme Waden freigab. Es war ein Zeichen von Reichtum, Macht und Männlichkeit. Berühmte Herrscher wie Henry VIII. oder der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. stolzierten stolz in Seidenstrümpfen umher. Für Frauen waren Beine zu dieser Zeit tabu – sie verschwanden unter bodenlangen Röcken.

2. Die industrielle Revolution: Strümpfe für alle

Bis ins 19. Jahrhundert waren feine Strümpfe ein Luxusprodukt. Das änderte sich mit der Erfindung des mechanischen Wirkstuhls. Plötzlich konnte Beinbekleidung schneller und günstiger produziert werden. Baumwolle und Wolle machten Strümpfe massentauglich. Doch ein Problem blieb: Die Passform. Ohne elastische Fasern beulten die Strümpfe an den Knien schnell aus und mussten umständlich mit Strumpfbändern gehalten werden.

3. 1935: Die "Nylon"-Revolution

Der wohl größte Wendepunkt in der Materialgeschichte ereignete sich in den Laboren der Firma DuPont. Der Chemiker Wallace Carothers erfand eine "Wunderfaser", die so fein wie Spinnweben und doch so stark wie Stahl sein sollte: Nylon.

Als 1940 die ersten Nylonstrümpfe in den USA auf den Markt kamen, brachen tumultartige Szenen aus. Frauen standen stundenlang Schlange, um ein Paar dieser reißfesten, transparenten Strümpfe zu ergattern. Nylon war der erste Schritt in die Moderne – allerdings trug man damals noch immer einzelne Strümpfe mit Strapshaltern, keine Strumpfhosen.

4. 1959 & die 60er: Die Geburt der echten Strumpfhose

Wann wurde aus zwei Strümpfen eine Hose? Die eigentliche "Strumpfhose" (englisch: Pantyhose) ist jünger, als viele denken. 1959 entwickelte Allen Gant Sr. die "Panti-Legs" – eine Kombination aus Unterhöschen und Strümpfen. Doch warum setzte sie sich durch?

Der Grund war ein modischer Skandal: Der Minirock.

In den wilden 60er Jahren machte die Designerin Mary Quant den Rock kürzer als je zuvor. Plötzlich waren Strapshalter und der obere Strumpfrand sichtbar – ein absolutes No-Go. Die Lösung war die neue Strumpfhose. Sie bedeckte das Bein bis zur Taille und machte den Siegeszug des Minirocks erst möglich. Wer mehr über diese wilde Ära und die Erfindung der Kunstfasern wissen möchte, findet spannende Hintergründe zur Geschichte der Polyamide und des Nylons auf Wikipedia.

5. Elasthan: Der Weg zum Komfort

Während die Strumpfhosen der 60er und 70er Jahre zwar praktisch, aber oft noch starr und glänzend waren, brachte die Einführung von Elasthan (Lycra) in den 80ern den nächsten Sprung. Endlich passte sich das Material dem Körper an, statt nur auf ihm zu liegen.

Doch hier begann auch ein neues Problem, das viele unserer Kundinnen nur zu gut kennen: Die Standardisierung. Die Modeindustrie legte "Standardgrößen" fest, die oft bei Größe 40 oder 42 endeten. Kurvige Frauen mussten sich in zu enge Bündchen zwängen oder auf unvorteilhafte "Oma-Modelle" zurückgreifen.

6. Die moderne Ära: Glamory und die Perfektion für Plus Size

Und hier kommen wir ins Spiel. Die Geschichte der Strumpfhose war lange Zeit eine Geschichte von "One Size Fits All" – was meistens eine Lüge war. Bei Glamory haben wir dieses Kapitel neu geschrieben.

Wir wissen, dass eine Größe 50 nicht einfach nur eine "breiter gezogene" Größe 38 ist. Ein kurviger Körper braucht:

  • Mehr Weite im Oberschenkel: Damit nichts scheuert.
  • Höhere Bündchen: Damit nichts rutscht oder einschneidet.
  • Spezielle Komfort-Zwickel: Für Bewegungsfreiheit.

Heute ist die Strumpfhose ein High-Tech-Produkt. Ob du eine stützende Vital-Strumpfhose für lange Bürotage suchst oder ein verführerisches Netz-Modell für den Abend – die Zeiten von rutschenden, kratzenden Wollstrümpfen sind vorbei.

Ein Blick in die Zukunft

Die Reise ist noch nicht zu Ende. Wir arbeiten ständig an noch weicheren Garnen, nachhaltigeren Materialien und Passformen, die sich anfühlen wie eine zweite Haut. Die Strumpfhose hat sich vom Ritter-Beinkleid zum wichtigsten Accessoire für Frauen entwickelt – und wir sorgen dafür, dass sie auch in Zukunft deine Kurven perfekt in Szene setzt.